Interbrigadas Newsletter Juli 2022 Liebe Freund*innen und Genoss*innen, das erste halbe Jahr 2022 ist schon wieder an uns vorbeigezogen und wir wollen die Gelegenheit nutzen und euch über unsere vergangenen und anstehenden Aktivitäten zu informieren. Für alle, die uns lange nicht mehr gesehen haben, lohnt sich ein Besuch in den ausgebauten Räumlichkeiten des Interbüros, in der Genter Str. 60 13353, z.B.
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In den vergangenen Wochen und Monaten wurden im Betrieb Eurosol 19 bei der Andalusischen Arbeiter*innengewerkschaft SAT organisierte Arbeiter*innen entlassen. Die perfide Strategie des Gemüseherstellers besteht darin, selbstbewusste Arbeiter*innen zu drangsalieren, einzuschüchtern, zu entlassen und diese durch neue gefügige Arbeiter*innen zu ersetzen! Unter den kürzlich Entlassenen sogar ein Mitglied des Betriebsrates. Die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten erkämpften gemeinsam mit der SOC SAT Almería
Looking for 3 Brigadistas for October/November 2021! Brigade to Andalusia in October/November 2021: Participants wanted! Now we can finally go on another international brigade to Almería in Andalusia! We, the Interbrigadas Association, can hardly wait and still have room for 3 participants to support the work of our comrades of the grassroots trade union SOC-SAT in Almería for three to four
3 Brigadist*innen für Oktober/November 2021 gesucht! Nun können wir endlich wieder auf internationale Brigade nach Almería in Andalusien fahren! Wir, können es kaum erwarten und haben noch Platz für 3 Teilnehmer*innen, um gemeinsam Ende Oktober über drei bis vier Wochen hinweg die Arbeit unserer Genoss*innen der kämpferischen Basisgewerkschaft SOC-SAT in Almería zu unterstützen.
Außen Bio innen Ausbeutung Versteckt hinter den Zertifikaten der Bio-Branche und des konventionellen Handels (Naturland, Demeter, Global G.A.P mit Sozialstandards etc.) werden die Arbeiter*innen von “Haciendas Bio” um ihren Mindestlohn betrogen, ohne Schutzkleidung zum Ausbringen von Pflanzenschutz gezwungen und gewerkschaftlich Organisierte auf die Straße gesetzt. Hier unser aktuelles Video
“Noch nie in meinem Leben habe ich eine Firma erlebt, die so mit ihren Arbeitern umspringt”, sagt eine Beschäftigte des Gemüseproduzenten Haciendas Bio aus Almería durch ihren Mundschutz. Sie und ihre Kolleg*innen klagen die Zustände im Unternehmen an: Bezahlung weiter unter dem gesetzlichen Mindestlohn, unbezahlte Überstunden, unzulässige Arbeitsverträge. Zudem werden in den Gewächshäusern Pflanzenschutzmittel ausgebracht, ohne dass den Arbeiter*innen Schutzkleidung
Eine Weile ist vergangen seit unserem letzten Newsletter und es gibt Spannendes zu berichten. Wir haben die Zeit nach der letzten Brigade genutzt, um uns in Strategiediskussionen zu vertiefen und unsere Arbeit zu reflektieren. Ganz in diesem Sinne haben wir über den Jahreswechsel fieberhaft an der Erstellung einer Broschüre gearbeitet, die auf sechzig Seiten unsere Erfahrungen aus den letzten fünf Jahren
Hier geht’s zum Link von labournet.tv, dem Online-Archiv für Filme aus der Arbeiter*innenbewegung: https://de.labournet.tv/unter-dem-plastik-der-strand Das Plastikmeer von Almería (Andalusien) ist Europas größte Anbaufläche für Treibhausgemüse. Etwa 100.000 migrantische Landarbeiter*innen arbeiten unter widrigsten Bedingungen in den dortigen Gewächshäusern und Abpackhallen. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Ein großer Teil des produzierten Gemüses landet in deutschen Supermärkten. Doch immer wieder regt
Die deutsche Öffentlichkeit tut ihr möglichstes angesichts der jüngsten Geschehnisse in Bolivien nicht von einem Putsch zu sprechen. Als Internationalist*innen mit Brigadeerfahrungen in Bolivien und anderen Ländern Lateinamerikas möchten wir hingegen mit unserer Stellungnahme die Dinge klar beim Namen nennen.
Am Freitag, den 27.09. hat das Unternehmen eine Einigung mit den streikenden Arbeiter*innen unterzeichnet. Diese Einigung wurde nur durch den Schweiß, die Ausdauer, die Einheit und Stärke der streikenden Arbeiter*innen sowie die Solidarität vieler Internationalist*innen errungen. Die Unternehmensleitung hat sich bis kurz vor Unterzeichnung quer gestellt, versucht die Arbeiter*innen zu demoralisieren und zu spalten. Sie haben u.a versucht Klauseln auszuhandeln, die







