“Land und Freiheit” – Besuch einer besetzten und selbstverwalteten Finca in Andalusien

Ende August besuchten wir im Rahmen unserer Spanien-Brigade die seit eineinhalb Jahren besetzte Finca Somonte. Das Landgut befindet sich zwischen Sevilla und Córdoba, in der Nähe der Ortschaft Palma del Río. Die Landverteilung in Spanien ist geprägt von großen Latifundien, welche sich in den Händen von wenigen Großgrundbesitzern befinden. Zirka 60% der fruchtbaren Böden Spaniens gehören nur 2500 Familien, die gerade

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Von Selbstverwaltung und Unabhängigkeit – Ein Bericht aus den Llanos von Portugesa

Die zweite Station auf unserer Suche nach einem Ausgangspunkt für unsere zukünftige Arbeit in Venezuela führte uns in den Bundesstaat Portugesa. So wie Barinas ist Portugesa ländlich geprägt und trägt zu einem bedeutenden Teil der landwirtschaftlichen Produktion Venezuelas bei. Im Vorfeld unseres Aufenthalts kontaktierten wir die Aktivistinnen des Kollektivs La Nueva Casika in der Bundeshauptstadt Guanare mit dem Wunsch deren Projekt

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Eine Woche in Barinas

Die erste Station auf unserer Suche nach einem neuen Ausgangspunkt für unsere Arbeit in Venezuela führte uns in den ländlich geprägten Bundesstaat Barinas. Wir wurden offiziell über das Museum für ländliche Kultur eingeladen, um einen Vortrag mit dem Titel “Aprender de las Derrotas ” (Aus den Niederlagen lernen) zu halten. Thema des Vortrags, den wir am Ende unseres einwöchigen Aufenthalts hielten,

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Solidarischer Überfall auf Großhandelsmarkt in Sevilla

Zum erstem mal in unserer Vereinsgeschichte fuhren wir dieses Jahr mit einer Brigade nach Spanien, um uns mit den sozialen Verhältnissen und politischen Bewegungen in der Region Andalusien vertraut zu machen und auch dort nach Möglichkeiten solidarischer Kooperationsarbeit Ausschau zu halten. In den letzten drei Wochen machten wir uns unter anderem mit den Arbeitsbedingungen in den Gewächshäusern Almerias vertraut und unterstützten

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Neuorientierung unserer Brigadearbeit in Venezuela und ein Besuch im “Cuartel del 4 de febrero” – de

In den letzten zwei Jahren haben wir keine Brigaden nach Venezuela organisiert. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass wir uns mit unserer Vereinsarbeit in einer Neuorientierungsphase befinden. Wir sind auf der Suche nach einem neuen Kooperationspartner in Venezuela, mit dem wir eine langjährige, nachhaltige Partnerschaft eingehen können. Aus diesem Grund befinden sich zurzeit mehrere Vereinsmitglieder in Venezuela und sind auf der

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Das 6. Interbrigadas Soli Alleycat 2013 – ein Rueckblick

Vor knapp zwei Wochen zog das 6. Interbrigadas Solifahrradrennen durch Berlin. An einem sonnigen Abend machten sich 68 Teilnehmerinnen mit ihren Renn- und Klappraedern auf den Weg, um viele kreative Aufgaben zu erledigen. An rund 10 Checkpoints wurden unter anderem Portraits gemalt, Karaoke gesungen und Quizfragen beantwortet. Wir hoffen das Alleycat weiterhin mit so viel Energie und Spass an der Freude

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Neuerscheinung: Caracas, sozialisierende Stadt

Dario Azzellini, Stephan Lanz, Kathrin Wildner (Hg.) Die “bolivarianische” Metropole zwischen Selbstorganisation und Steuerung . metroZones 12 Juni 2013 390 S. · 22,00 € · ISBN 978-3- 942214-13-1 Wir möchten dieses Buch empfehlen, an dem eines unserer Mitglieder (Lucie Matting) ebenfalls mitgewirkt hat: Seit Ende der 1990er Jahre unterliegt Venezuelas Hauptstadt Caracas einem fundamentalen Transformationsprozess. Im Zuge der “bolivarianischen Revolution” versuchen

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6. Interbrigadas Soli-Alleycat am 13.07

Am 13. Juli veranstalten wir das 6. Interbrigadas Soli-Alleycat. Das Alleycat ist ein Fahrradrennen in den Straßen Berlins. Jeder, der über ein Fahrrad verfügt, kann an diesem Rennen teilnehmen. Es geht nicht um Geschwindigkeit sondern um  Spaß an der Sache und natürlich um die Solidarität mit unserer Vereinsarbeit. Das  Rennen ist eine Art Schnipseljagd. Es gibt verschiedene Stationen     (Checkpoints), die abgefahren

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Nächster Halt: Socialismo 21!? – Venezuela nach Chavez

Mit dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Rafael Chávez Frías nahm am 5. März 2013 dessen 14-jährige Regierungszeit ihr Ende. Durch die Schaffung von vielfältigen Sozialprogrammen und die Breite Etablierung von Elementen einer partizipativen Demokratie in seiner Amtszeit, galt der “Comandante” vielen als Personifizierung einer neuen Hoffnung – Der Hoffnung, dass die Geschichte nicht in der globalen Hegemonie des Kapitalismus enden

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Solidaritätskundgebung zur Anerkennung der Wahlergebnisse Venezuelas in Berlin

Deutsche und Lateinamerikanische Aktivisten haben am Mittwochabend in Berlin ihre Solidarität mit dem neu gewählten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bekundet. Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sprachen sich verschiedene Redner für die Anerkennung Maduros aus, der am Sonntag mit knapp über 50 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Die Anwesenden verurteilten die Gewalt von Anhängern der rechten Opposition, in deren

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