Veranstalltungsreihe: Kampf um Ernährungssouveränität
Der Chef von Lidl ist der reichste Mann Deutschlands, Lebensmittelpreise sind schon jetzt für viele nur schwer bezahlbar und werden weiter bis 20% steigen. Durch das Phänomen El Niño und der Klimakrise treten immer mehr Extreme auf. Jetzt schon leiden aufgrund von Dürren, Kriegen und Genoziden Millionen Menschen im Sudan, Yemen, Palästina und Nigeria an Hungersnöten. Landarbeiter:innen der SOC-SAT in Spanien und Verdi Arbeiter:innen im deutschen Einzelhandel streiken für bessere Löhne, während in Deutschland der Bauernverband und CDU die Mindestlöhne für saisonale Landarbeiter:innen weiter drücken wollen. Auch hier können bäuerliche Erzeugerinnen ihre Produktionskosten kaum decken, junge Solawis schaffen es kaum Land zu kaufen während deutsche Großkonzerne immer mehr Land besitzen. Wie hängt das eigentlich alles zusammen? Und was brauchen linke Bewegungen, um diesem System so richtig Stress zu machen?
Interbüro – Berlin
Mi 04.11.26 – Preis
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