Dritter Brigadebericht der internationalen Brigade Claudia Jones

25. November 2025|Berichte, Brigaden, Español

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Nun blicken wir von unterschiedlichen Orten zurück auf unsere internationale Brigade und die letzte Woche. Unsere letzte Woche war von vielen geteilten Mahlzeiten mit den Arbeiter:innen, von Abschieden und der Aussicht, sich hoffentlich bald wieder zu sehen, geprägt. Wir sind nochmal auf die Finca gefahren und trafen uns mit einem langen Freund und Genossen in Pulpi, der uns zum Essen und Austauschen einlud. Das Ende der internationalen Brigade ist jedoch nicht das Ende der Arbeit vor Ort: Die wöchentliche Beratung in San Isidro und wie auch das zuvor stattgefundene „Café de Compañerismo“ gehen weiter und wir haben in den letzten Treffen gemeinsame Absprache für die kommenden Pläne getroffen.

Internationale Delegationsreise der SOC-SAT nach Deutschland 2026

Anknüpfend an die Delegationsreise „Trabajadoras, Trebajadores, Trabajadorxs invisibles“ 2024, wird im Februar nächsten Jahres wieder eine Delegation von Betriebsrät:innen nach Berlin kommen. Unsere Genoss:innen sagten, die nächste Delegationsreise soll an einem Zeitpunkt stattfinden, wo in Berlin Aktionen stattfinden, weil sie sich daran beteiligen wollen. Es sollte ein Zeitpunkt gewählt werden der passt. Anfang Februar mit der Fruit Logistica, der größten Fruchtmesse weltweit, wo die Chefs aus den Unternehmen in Almería nach Berlin kommen, ist so einer. Wir haben uns mit Betriebsrät:innen von unterschiedlichen Betrieben getroffen. Eine Genossin, die auf der letzten Delegation schon dabei war, erzählte zu Beginn aus ihrer Erfahrung und wir knüpften daran an unsere Idee mit den Protesten gegen die Fruit Logistica vorzustellen. Wir sprachen über Erwartungen und wie wir uns organisatorisch in den nächsten Monaten darauf vorbereiten wollen. Ein Freund sagte: „Es ist wichtig sich zusammen zu tun, gemeinsam zu lernen. Wir werden ein anderen Weg einschlagen und unser Ballon wird größer. Es wird unsere Art und Weise der gewerkschaftlichen Organisierung verändern.“ Daran wollen wir anknüpfen und in der ersten Februar Woche mit den Betriebsrät:innen in Berlin ein Programm erstellen, welches auf Beziehungsaufbau, gewerkschaftliche Organisierung und die Proteste gegen die Fruit Logistica enthalten wird.

Übertage Podcast über Grenzen hinweg

Wir freuen uns, dass wir im Livestream des Überpodcast auftreten konnten. Der anarchistische Podcast erscheint seit 2020. Es werden verschiedene politische, philosophische und gesellschaftliche Fragen aus einer anarchistischen Perspektive behandelt und nicht mit Kritik an der Massenfeindlichkeit der Linken Bewegung gespart. Auf der Brigade befinden sich große Fans des Podcasts, die sich riesig gefreut haben, als uns der Podcast einen Platz in ihrem wöchentlichen Livestream einräumte.

Gleichzeitig zu uns waren auch Genoss:innen aus Leipzig zugeschaltet. Diese sprachen zur Geschichte und Organisationsstruktur von Interbrigadas und was internationale Brigaden sind. Dann waren wir an der Reihe. Wir erzählten, warum wir die Brigade nach Claudia Jones benannt haben, welche Brigadeziele wir uns gesetzt hatten und wie der Alltag von uns Brigadist:innen derzeit aussieht. Im Anschluss stellten die Moderatoren Joshua und Marian und auch das Publikum des Livestreams uns Fragen. Wir konnten uns darüber austauschen, inwiefern Brigaden Momente der gemeinsamen politischen Organisierung sind, ein Ort der verstärkten Politisierung und ein Lernraum, bei dem wir alle Brigadist:innen voneinander lernen. Während eines Monats kommen wir aus unterschiedlichen Kontexten zusammen, bauen uns eine Struktur auf, in der wir gemeinsam in einem Zimmer leben, plenieren, neue Räume und Menschen kennenlernen, Aktionen durchführen, auf Ungeplantes gemeinsam reagieren und Entscheidungen treffen müssen, unsere Arbeit reflektieren und uns emotional aufeinander einlassen. All diese geteilten Momente fördern eben diese politische Organisierung und Politisierung. Wir teilten auch mit wie schlauchend eine Brigade seien kann, dass sie wirklich kein Zuckerschlecken ist, aber auch wie viel wir schaffen und erreichen.
Eine weitere Frage bezog sich auf die Austauschbarkeit der Brigadeorte. Wir ordnen unsere internationale Brigaden nach Almería in eine Kontinuität unsere politischen Arbeit ein, bei der wir es wichtig finden diese beizubehalten, um darauf aufzubauen aber auch an dieser über die Jahre hinweg zu lernen und anpassen zu können. Außerdem bestand Interesse an unsere Kubasolidarität, bzw. Brigaden mehr zu erfahren und wie sich diese gestalten kann.

Auch wenn wir vor dem Stream ein bisschen nervös waren, weil wir bisher nur wenig oder keine Erfahrung mit Streaming-Produktion hatten, war es doch eine gute Erfahrung. Im Livestream waren rund drei Dutzend Zuschauer:innen. Eine Aufzeichnung des Streams kann weiterhin unter https://www.twitch.tv/videos/2580563250 angeschaut werden.

Besuche bei Gewerkschaftsaktiven

Tajine, Gen-Z-Proteste und Kraft fürs Weitermachen

Am Mittwoch hat uns einer der aktiven Gewerkschafter der SOC-SAT Faris (Name geändert) zu sich nach Hause zum Mittagessen eingeladen. Bei super leckerem Essen haben wir die Möglichkeit uns tiefer über die Gewerkschaft und demRest der Welt auszutauschen. Im Gespräch berichtet uns Faris über seine Enttäuschung über weite Teile der Gesellschaft. Wenig Menschen beteiligen sich an Demonstrationen, sei es in Solidarität mit Palästinenser:innen oder zu gewerkschaftlichen Aktionen. Statt sich zu organisieren sitzen viele Menschen in Cafés und „Wer Zeit hat in Cafés zu sitzen hat auch Zeit sich zu organisieren.“ Unser Gespräch wendet sich den Massenprotesten in Marokko zu. Dort findet derzeit – wie auch in Madagaskar, Nepal sowie vor einiger Zeit in Uganda und Kenia – ein „Gen-Z-Protest“ statt. Die Proteste entstanden, nachdem einige Frauen bei der Geburt von ihren Kindern in Krankenhäusern verstarben. Es sind wie so oft, die gleichen Forderungen nach Bildung, Gesundheit und Forderungen gegen Korruption. Faris macht deutlich, es ist ein Kampf der Klassen, die Lücke zwischen Reichen und Armen wird immer größer und es gibt mehr und mehr arme Menschen. Er sagt, „Die Reichen können sich kaufen und leben, wie sie wollen und die Armen haben fast nichts. Für wen soll denn der neue Schnellzug sein, wenn die Ticketpreise enorm teuer sind?“ Wir diskutieren viel darüber, was es braucht für eine breite Mobilisierung und Organisierung und dass wir das Verhältnis zur Organisationsunfähigkeit aus Deutschland sehr gut kennen. Trotzdem gehen wir nicht hoffnungslos aus dem Gespräch. Wir wissen wir haben uns und werden gemeinsam den Weg weiter gehen.

Gewerkschaftlicher Aufbau in Pulpi

Es ist der vorletzte Tag der Brigade. Alles läuft etwas langsamer und entspannter. Im Kopf haben wir schon ein bisschen die Rückreise angetreten. Wir haben eine Einladung von Adan (Name geändert) bekommen, ihn und seine Frau zu besuchen und bei ihnen zu Abend zu essen. Adan wohnt in Pulpi. Bis dort sind es anderthalb Stunden Fahrt.

Adan hält in Pulpi für die SOC SAT die Stellung. In der Stadt gibt es kein Gewerkschaftslokal und auch keinen hauptamtlichen Gewerkschaftssekretär. Aber es gibt Adan. Er holt uns vom Parkplatz ab und trägt dabei Stolz das T-Shirt der letzten Delegationsreise nach Deutschland. Es scheint noch sehr neu zu sein. Er trägt es nur zu besonderen Anlässen, erklärt er uns. Sein Haus ist das inoffizielle Gewerkschaftsbüro in Pulpi. Im Eingangsbereich hängen Plakate der SOC-SAT und Karikaturen, die er uns erklärt. Zu sehen ist ein Arbeiter, der von einem Manager angetrieben wird, der ihm auf dem Rücken sitzt und diesen antreibt schneller zu arbeiten. Adan möchte die SOC-SAT in Pulpi stärken und ein Lokal aufmachen, an Umsetzungsideen wie dies laufen soll, fehlt es ihm nicht. Seit der letzten Dlegeationsreise steht Interbrigadas im engen Kontakt mit Adan und tauscht sich über die Gründung eines Pulpi Lokals aus.

Adan erzählt uns seine Geschichte: Auch er ist in Marokko geboren. Er und seine Frau sehen sich aber als Berber:innen nicht als Marokkaner:innen. Schon während seines Physikstudiums in Rabat, Marokko unterstützt Adan die Arbeiterbewegung und interessiert sich für deren Rechte. Nach dem Studium nimmt er an einem Programm teil, welches 80‘000 Arbeiter:innen rekrutiert und diese weltweit im Schifffahrt einsetzten möchte. Obwohl Arbeitsverträge bereits unterschrieben sind, werden die Arbeiter:innen nie zur Arbeit abgeholt. Adan wehrt sich. Zunächst mit vielen Kolleg:innen. Nach drei Jahren Protest sind noch 80 Arbeiter:innen übrig, die unermüdlich ihre Rechte einfordern. Zum Ausgleich erhalten diese ein Arbeitsvisum für Spanien. So ist er, wie einige andere auch nach Spanien gekommen. Jetzt lebt er seit mehr als 20 Jahren in dem Land.

Adan arbeitet für eines der größten Agrounternehmen in der Region. 2000 Arbeiter:innen sind für das Unternehmen auf 2000 Hektar Land. Die Arbeiter:innen sind in die Bereiche Pflanzung, Ernte und Montage eingeteilt. Adan ist bei der Montage. In diesem Bereich gibt es vier Teams à 20 Personen. In seinem Team sind sechs Personen organisiert in den anderen Teams drei bis vier. Insgesamt sind ungefähr drei dutzend Arbeiter:innen organisiert. Adan hat verschiedene Gewerkschaften ausprobiert. Die UGT und die CCOO hätten ihn nicht so unterstützt, wie er es benötigt hätte. Erst bei der SOC-SAT findet er die notwendige Unterstützung. Gemeinsam mit ihr gelingt es ihm die Frühstückspause zu erkämpfen. Bis dahin haben die Arbeiter:innen von 8 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags durchgearbeitet. Adan wusste aber, dass es ein Recht auf die Bocadillo – die Frühstückspause – gibt und setzt sie durch. Das war vor 12 Jahren. Wenn er jetzt für die Gewerkschaft Werbung macht, kann er auf die Erfolge der Gewerkschaft verweisen. „Die Gewerkschaft muss den Arbeitenden etwas bringen“, sagt Adan.
Er zeigt uns sein Notitzbuch. Darin sind die Kontaktdaten der organisierten Arbeiterinnen aufgelistet. Regelmäßig fährt Adan nach Almeria um die Mitgliedsbeiträge der organisierten Kolleg:innen bei der Gewerkschaft einzuzahlen und bringt auf dem Rückweg die Coupons mit, welche die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft bescheinigen. Die Kolleg:innen wissen, wo Adan zu finden ist. Entweder geben sie ihm das Geld auf der Arbeit oder nach dem Abendgebet in der Moschee. Manchmal hinterlegen sie es für Adan bei einem Nachbarn. Sie wissen, dass das Geld bei der Gewerkschaft ankommen wird.
Der unermüdliche Kampf den Adan führt, inspiriert uns. Gewerkschaft muss im Betrieb stattfinden. Bildungsveranstaltungen zu organisieren oder Vorträge und Filme in Szenehausprojekten zu zeigen ist angenehm, aber weniger dienlich als ein zehnminütiges Gespräch mit einer unorganisierten Kollegin. Wie die kürzlich verstorbene aber jetzt schon legendäre Organizerin Jane McAlevey sagt: „There are no shortcuts“ – Es gibt keine Abkürzungen. Wir müssen mit unseren Kolleg:innen auf der Arbeit über das Thema Gewerkschaft sprechen. Gerade jene überzeugen, welche unserem Engagement kritisch gegenüber stehen. Die Klasse organisieren nicht die Szene. Mehrheiten im Betrieb gewinnen und damit Macht aufbauen.
Adan begleitet uns zum Parkplatz, nicht ohne uns vorher Datteln zu schenken, die er aus seinem Heimaturlaub in Marokko mitgebracht hat. Wir sollen die Arbeitsverhältnisse von denen er uns erzählt hat publik machen. Die Kritik an die verantworltichen Stellen, zu den Supermarktketten und Konzernen weitertragen. Inspiriert fahren wir zurück nach Almeria.

Flyer, Flyern und noch mehr Tee!

Während des Monats war es ein Ziel Bildungsformate zu schaffen, bei denen Wissen dezentralisierte und zugänglich vermittelt werden kann und somit die Organisierung gestärkt wird. Das in den letzten Wochen erstellte Flyer mit dem Inhalt des Tarifvertrags der Landarbeiter:innen ist diesem Ziel einzuordnen. Bei für unsere Brigade das letzte Gewerkschaftscafé wurden die 1000 Flyer gemeinsam gefalten, von Einigen gelesen und innerhalb der Arbeiter:innenschaft weiter besprochen und verteilt. Mit einem Arbeiter zusammen legten wir die Flyer in Geschäften und Cafés aus. Idee war dadurch das Wissen über die Arbeitsrechte an neue Orte zu bringen und Möglichkeiten zu schaffen, bei denen sich über die Rechte ausgetauscht wird. Weiterhin sollen diese Flyer von den Arbeiter:innen unter die Arbeiter:innenschaft gebracht werden. Die Flyer dienen somit nicht nur als Organisierungsinstrument sondern auch als Mittel Eigeninitiativen und Verantwortlichkeiten bei den Arbeiter:innen zu ermöglichen.
Wieder zurück im Cafe führten wir weitere interessante Gespräche, Tee wurde von Arbeiter:innen eingeschenk und während des Wartens getrunken. Wir verabschiedeten uns schließlich von den Gewerkschaftsaktiven da dies das letzte Treffen für uns war.

Mal wieder kein Einzelfall – in Solidarität mit den Arbeiter:innen von Hermano Gazquez Garrido

Anfang September, noch vor unserer internationalen Brigade, bekamen wir Nachrichten aus Almería, dass im Unternehmen S.A.T. Hermano Gazquez Garrido die Arbeiter:innen sich organisiert an die Gewerkschaft gewandt hatte, da das Gehalt unterm Mindestlohn lag, sie ohne Schutzkleidung arbeiteten, es kein Trinkwasser gab und Urlaubszeiten nicht bezahlt wurden.

Wie schon in vorherigen Berichten immer wieder berichtet, ist dies kein Einzelfall und reiht sich deshalb in die strukturellen Verstöße, die Arbeiter:innen in Unternehmen in der Region erfahren, ein. In dieser oft gefühlten Machtlosigkeit gegenüber einem komplexen ausbeuterischen System, gilt es Antworten zu finden und konkret zu formulieren.
In dem Monat hatten wir die Möglichkeit die Arbeiter:innen kennenzulernen, die Verhandlungen zwischen Unternehmen und Arbeiter:innen nachzuvollziehen und in den Austauschrunden und Gesprächen zur gewerkschaftlichen Strategie mit zu zuhören um zu verstehen, was mögliche Schritte wären.

Welche gewerkschaftliche Mittel haben die Arbeiter:innen um sie so einzusetzen, dass das Unternehmen sich beugt und die den Arbeiter:innen zu gestehenden Rechte, einhält?
Neben den bürokratischen, offiziellen Schritten, wie Beschwerden beim Arbeitsschiedsgericht, Gesprächsrunden zwischen Unternehmenerseite und Arbeiter:innen in den sogenannten cercla Runden (Schlichtungsrunden), die vor Beginn von Gerichtsverfahren verpflichtend sind, sind es dann direkte Aktionen, die den Druck auf das Unternehmen erhöhen.
In dem Fall von Hermano Gazquez Garrido, wurde immer wieder die Möglichkeit eines Streiks ins Auge genommen und sich darüber ausgetauscht, wann der richtige Zeitpunkt wäre und was dafür gegeben sein muss. Streiks zielen auf ökonomische Verluste ab, die in einem kurzen Zeitraum starken Einfluss haben. Im Zuge der Verhandlungen ist das Unternehmen auf einige Forderungen eingegangen, jedoch sind diese bis jetzt noch nicht umgesetzt worden, sondern nur in den offiziellen Schlichtungsrunden gesagt worden.
Für uns kommt die Frage auf, wie können wir die konkreten Kämpfe vor Ort unterstützen und ihnen den Rücken stärken. Wir haben in dem Monat recherchiert und herausgefunden, wohin das Unternehmen liefert. Es wurde deutlich, dass auch in dieser Lieferkette es Zwischenunternehmen existieren, die die Waren abnehmen und weiter verkaufen. Am Ende landen die Tomaten, dann in Deutschland, noch genauer gesagt bei Abnehmer:innen in Berlin und im Norden.
Aus vergangenen Erfahrungen haben wir gemerkt, dass es wichtig ist, nicht nur die Unternehmen direkt anzuklagen, durch direkte Aktionen auf Missstände aufmerksam zu machen und Forderungen zu stellen, offizielle Beschwerdemechanismen einzuleiten, sondern auch entlang der Lieferkette Druck zu machen und verbundene Akteure in den Fokus zu nehmen. Dafür sind Recherchearbeiten extrem wichtig und relevant um die komplexen Strukturen der Finanzierung und Produktion zu verstehen. Den Druck auf Unternehmen und Akteure in diesem System zu erhöhen, funktioniert oft durch Öffentlichkeitsarbeit und direkte Aktionen auf bei diesen Unternehmen.

Für den Fall Hermano Gazquez Garrido stehen wir in den Startlöchern für weitere Schritte und rufen euch auf, euch daran zu beteiligen. Wir werden zum richtigen Zeitpunkt, in Absprache mit den Arbeiter:innen von der SOC SAT, Veröffentlichungen machen und euch dazu aufrufen, konkret zu beteiligen. In unserem Verständnis lieg darin die konkrete Solidarität, durch direkten Handeln, wo wir die Möglichkeit haben. Und in diesem Sinne wollen wir uns auch weiter organisieren.

Abschied, Ausblick und Arbeiter:innen aller Länder vereinigt euch!

Wie oben schon gesagt, blicken wir auf eine wertvolle und intensive Zeit. Wir haben viele neue Kontakte geknüpft, weitere Freund:innen- und Genoss:innenschaften geschlossen und viel über gewerkschaftliche Organisierung und ihre Instrumente und Strategien gelernt. Die niedrigschwelligen und direkten Aktionen haben uns nochmal mehr gezeigt, dass wir Handeln können. Nun ist es wichtige, dieses Wissen mit unseren Genoss:innen hier vor Ort zu teilen und weiter zu führen. Dafür wollen wir noch verschiedene Veranstaltungen sowohl öffentliche als auch intern in diesem Jahr machen und auf unserem Nachbereitungstreffen die Brigadeziele auswerten und unsere Organisierung reflektieren.

Ein nächster Schritt ist der Organizing Workshop „Organizing for power“ im November und Dezember 2025, bei dem sich auch schon viele Genoss:innen der SOC-SAT bereits angemeldet haben.

Auch werden wir in den kommenden Monaten die Delegationsreise der SOC-SAT Gewerkschafter:innen nach Berlin in den Fokus nehmen. Wenn ihr daran beteiligt sein wollt, schreibt uns gerne dazu eine Email. Genauso werden wir die Proteste gegen die Fruit Logistica vorbereiten und freuen uns auf einen kalten Winter mit heißen Themen und Perspektiven.Hier heißt es auch, wenn ihr Lust habt euch daran zu beteiligen oder mehr zu erfahren, meldet euch bei uns.

Damit sind wir am Ende des Berichts und auch unserer internationalen Brigade Claudia Jones in Almería angekommen. Bis zur nächsten internationalen Brigade! Hoch lebe die internationale Solidarität!

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Tercer informe de la Brigada Internacional Claudia Jones

Ahora miramos hacia atrás desde diferentes lugares y recordamos nuestra Brigada Internacional y la última semana. Nuestra última semana estuvo marcada por muchas comidas compartidas con lxs trabajadorxs, por despedidas y por la esperanza de volver a vernos pronto. Volvimos a la finca y nos reunimos con un viejo amigo y compañero en Pulpi, que nos invitó a comer y a charlar. Sin embargo, el fin de la brigada internacional no supone el fin del trabajo sobre el terreno: las consultas semanales en San Isidro y el «Café de Compañerismo» que tuvo lugar anteriormente continúan, y en las últimas reuniones hemos acordado conjuntamente los planes para el futuro.

Viaje internacional de la delegación SOC-SAT a Alemania en 2026

Tras el viaje de la delegación «Trabajadoras, Trebajadores, Trabajadorxs invisibles» en 2024, el próximo febrero volverá a viajar a Berlín una delegación de miembros de comités de empresa. Nuestros compañeros dijeron que el próximo viaje de la delegación debería tener lugar en un momento en el que se celebren acciones en Berlín, porque quieren participar en ellas. Había que elegir una fecha adecuada. A principios de febrero, con la Fruit Logistica, la mayor feria de frutas del mundo, en la que lxs jefxs de las empresas de Almería vienen a Berlín, es una de ellas. Nos hemos reunido con miembros de comités de empresa de diferentes empresas. Una compañera que ya había participado en la última delegación contó al principio su experiencia y nosotrxs aprovechamos para presentar nuestra idea de protestar contra la Fruit Logistica. Hablamos de las expectativas y de cómo queremos prepararnos organizativamente para ello en los próximos meses. Un amigo dijo: «Es importante unirnos, aprender juntxs. Tomaremos un camino diferente y nuestro globo será más grande. Cambiará nuestra forma de organizarnos sindicalmente». Queremos seguir con esto y, en la primera semana de febrero, elaborar un programa con lxs miembrxs del comité de empresa en Berlín que incluirá el establecimiento de relaciones, la organización sindical y las protestas contra Fruit Logistica.

Podcast Übertage: más allá de las fronteras

Nos complace haber podido participar en la retransmisión en directo del podcast Übertage. Este podcast anarquista se publica desde 2020. En él se tratan diversas cuestiones políticas, filosóficas y sociales desde una perspectiva anarquista, sin escatimar críticas a la hostilidad masiva del movimiento de izquierda. En la brigada hay grandes fans del podcast, que se alegraron enormemente cuando el podcast nos concedió un espacio en su transmisión en vivo semanal.

Al mismo tiempo que nosotrxs, también se conectaron compañerxs de Leipzig. Estos hablaron sobre la historia y la estructura organizativa de Interbrigadas y sobre qué son las brigadas internacionales. Luego nos tocó a nosotros. Contamos por qué habíamos bautizado a la brigada con el nombre de Claudia Jones, cuáles eran los objetivos que nos habíamos fijado y cómo era el día a día de los brigadistas en ese momento. A continuación, los moderadores Joshua y Marian, así como el público de la retransmisión en directo, nos hicieron preguntas. Pudimos intercambiar opiniones sobre en qué medida las brigadas son momentos de organización política conjunta, un lugar de politización reforzada y un espacio de aprendizaje en el que todxs lxs brigadistxs aprendemos unos de otros. Durante un mes, nos reunimos personas de diferentes contextos, construimos una estructura en la que vivimos juntxs en una habitación, nos reunimos en plenaria, conocemos nuevos espacios y personas, llevamos a cabo acciones, tenemos que reaccionar juntxs ante imprevistos y tomar decisiones, reflexionamos sobre nuestro trabajo y nos comprometemos emocionalmente unos con otros. Todos estos momentos compartidos formentan precisamente esta organización política y politización. También compartimos lo agotador que puede ser un brigadista, que realmente no es pan comido, pero también lo mucho que logramos y conseguimos.
Otra pregunta se refería a la intercambiabilidad de los lugares de las brigadas. Organizamos nuestras brigadas internacionales en Almería como una continuidad de nuestro trabajo político, en el que consideramos importante mantenerlas para poder construir sobre ellas, pero también para poder aprender y adaptarnos a lo largo de los años. Además, hubo interés en saber más sobre nuestra solidaridad con Cuba, o sobre las brigadas, y cómo se pueden organizar.

Aunque antes de la retransmisión estábamos un poco nerviosos, porque hasta ahora teníamos poca o ninguna experiencia en la producción de retransmisiones en directo, fue una buena experiencia. La retransmisión en directo contó con unas tres docenas de espectadorxs. La grabación de la retransmisión puede seguir viéndose en https://www.twitch.tv/videos/2580563250.

Visitas a activistas sindicales

Tajine, protestas de la generación Z y fuerza para seguir adelante

El miércoles, uno de los activistas sindicales de SOC-SAT, Faris (nombre ficticio), nos invitó a almorzar a su casa. Mientras disfrutábamos de una comida deliciosa, tuvimos la oportunidad de hablar más a fondo sobre el sindicato y el resto del mundo. Durante la conversación, Faris nos contó su decepción con gran parte de la sociedad. Pocas personas participan en manifestaciones, ya sea en solidaridad con lxs palestinxs o en acciones sindicales. En lugar de organizarse, mucha gente se sienta en cafeterías y «quien tiene tiempo para sentarse en cafeterías también tiene tiempo para organizarse». Nuestra conversación gira en torno a las protestas masivas en Marruecos. Allí se está produciendo actualmente, al igual que en Madagascar, Nepal y, hace algún tiempo, en Uganda y Kenia, una «protesta de la generación Z». Las protestas surgieron después de que varias mujeres murieran en el hospital al dar a luz a sus hijxs. Como suele ocurrir, se trata de las mismas reivindicaciones en materia de educación, salud y lucha contra la corrupción. Faris deja claro que se trata de una lucha de clases, que la brecha entre ricos y pobres es cada vez mayor y que hay cada vez más personas pobres. Él dice: «Los ricos pueden comprar y vivir como quieran, y los pobres no tienen casi nada. ¿Para quién será el nuevo tren de alta velocidad si los precios de los billetes son tan caros?». Debatimos mucho sobre lo que se necesita para una amplia movilización y organización, y sobre que conocemos muy bien la incapacidad de organización de Alemania. Sin embargo, no salimos desesperanzados de la conversación. Sabemos que nos tenemos lxs unxs a lxs otrxs y que seguiremos juntos por este camino.

Creación de un sindicato en Pulpi

Es el penúltimo día de la brigada. Todo va un poco más lento y relajado. En nuestra mente, ya hemos emprendido un poco el viaje de vuelta. Hemos recibido una invitación de Adán (nombre ficticio) para visitarlo a él y a su mujer y cenar con ellxs. Adán vive en Pulpi. Hasta allí hay una hora y media en coche.

Adán mantiene la posición de SOC SAT en Pulpi. En la ciudad no hay sede sindical ni secretario sindical a tiempo completo. Pero está Adán. Nos recoge en el aparcamiento y luce con orgullo la camiseta del último viaje de la delegación a Alemania. Parece que aún es muy nueva. Solo la lleva en ocasiones especiales, nos explica. Su casa es la sede sindical no oficial en Pulpi. En la entrada hay carteles de la SOC-SAT y caricaturas que él nos explica. Se ve a un trabajador azuzado por un gerente que se sienta sobre su espalda y le impulsa a trabajar más rápido. Adán quiere fortalecer el SOC-SAT en Pulpi y abrir un local, y no le faltan ideas sobre cómo llevarlo a cabo. Desde el último viaje de la delegación, Interbrigadas está en estrecho contacto con Adán e intercambia opiniones sobre la creación de un local en Pulpi.

Adan nos cuenta su historia: él también nació en Marruecos. Sin embargo, él y su esposa se consideran bereberes, no marroquíes. Ya durante sus estudios de Física en Rabat, Marruecos, Adan apoyaba el movimiento obrero y se interesaba por los derechos de lxs trabajadorxs. Tras finalizar sus estudios, participa en un programa que recluta a 80 000 trabajadorxs para emplearlos en el sector marítimo en todo el mundo. Aunque ya se han firmado los contratos de trabajo, nunca se recoge a lxs trabajadorxs para llevarlos a sus puestos. Adán se rebela. Al principio, junto con muchxs compañerxs. Tras tres años de protestas, solo quedan 80 trabajadorxs que siguen reclamando incansablemente sus derechos. A cambio, obtienen un visado de trabajo para España. Así es como él, al igual que otrxs, llegó a España. Ahora lleva más de 20 años viviendo en el país.
Adán trabaja para una de las mayores empresas agrícolas de la región. La empresa cuenta con 2000 trabajadorxs en 2000 hectáreas de tierra. Lxs trabajadorxs se dividen en las áreas de plantación, cosecha y montaje. Adán trabaja en el montaje. En esta área hay cuatro equipos de 20 personas cada uno. En su equipo hay seis personas organizadas, en los otros equipos hay entre tres y cuatro. En total, hay organizados unos treinta trabajadorxs. Adán ha probado diferentes sindicatos. La UGT y CCOO no le habrían apoyado como él necesitaba. Solo en SOC-SAT encuentra el apoyo necesario. Junto con ella, consigue luchar por la pausa para el desayuno. Hasta entonces, lxs trabajadorxs trabajaban desde las 8 de la mañana hasta la 1 de la tarde. Pero Adán sabía que existía el derecho al bocadillo, la pausa para desayunar, y lo impuso. Eso fue hace 12 años. Ahora, cuando promociona el sindicato, puede referirse a los éxitos que este ha logrado. «El sindicato debe aportar algo a los trabajadores», afirma Adán.

Nos muestra su libreta. En ella figuran los datos de contacto de lxs trabajadorxs organizadxs. Adán viaja regularmente a Almería para pagar las cuotas sindicales de sus compañerxs organizadxs y, a la vuelta, trae los cupones que certifican la afiliación al sindicato. Lxs compañerxs saben dónde encontrar a Adán. Le dan el dinero en el trabajo o después de la oración vespertina en la mezquita. A veces se lo dejan a un vecino para que se lo entregue a Adán. Saben que el dinero llegará al sindicato.
La incansable lucha que libra Adán nos inspira. El sindicato debe estar presente en la empresa. Organizar eventos educativos o proyectar conferencias y películas en proyectos comunitarios es agradable, pero menos útil que una conversación de diez minutos con una compañera no afiliada. Como dice la recientemente fallecida pero ya legendaria organizadora Jane McAlevey: «No hay atajos». Tenemos que hablar con nuestrxs compañerxs de trabajo sobre el tema de los sindicatos. Convencer precisamente a aquellos que se muestran críticos con nuestro compromiso. La clase no se organiza en la escena. Ganar mayorías en la empresa y, con ello, construir poder.

Adán nos acompaña hasta el aparcamiento, no sin antes regalarnos unos dátiles que ha traído de sus vacaciones en Marruecos. Nos pide que hagamos públicas las condiciones laborales que nos ha contado. Que transmitamos las críticas a las autoridades responsables, a las cadenas de supermercados y a las grandes empresas. Inspirados, regresamos a Almería.

¡Folletos, folletos y más té!

Durante el mes, uno de los objetivos era crear formatos educativos que permitieran transmitir conocimientos de forma descentralizada y accesible, reforzando así la organización. El folleto elaborado en las últimas semanas con el contenido del convenio colectivo de los trabajadores agrícolas se inscribe en este objetivo. En la última reunión sindical de nuestra brigada, se doblaron los 1000 folletos, algunos los leyeron y se discutieron y distribuyeron entre lxs trabajadorss. Junto con un trabajador, colocamos los folletos en tiendas y cafeterías. La idea era llevar el conocimiento sobre los derechos laborales a nuevos lugares y crear oportunidades para intercambiar opiniones sobre los derechos. Además, estos folletos deben ser distribuidos por lxs trabajadorxs entre el resto de la plantilla. De este modo, los folletos no solo sirven como instrumento de organización, sino también como medio para fomentar la iniciativa propia y la responsabilidad entre lxs trabajadorxs.
De vuelta en la cafetería, mantuvimos más conversaciones interesantes, lxs trabajadorxs sirvieron té y lo tomamos mientras esperábamos. Finalmente, nos despedimos de lxs activistxs sindicales, ya que era nuestra última reunión.

Una vez más, no es un caso aislado: en solidaridad con lxs trabajadorxs de Hermano Gazquez Garrido

A principios de septiembre, antes incluso de la llegada de nuestra brigada internacional, recibimos noticias desde Almería de que lxs trabajadorxs de la empresa S.A.T. Hermano Gazquez Garrido se habían organizado y habían acudido al sindicato porque sus salarios estaban por debajo del salario mínimo, trabajaban sin ropa de protección, no disponían de agua potable y no se les pagaban las vacaciones.

Como ya se ha informado repetidamente en informes anteriores, este no es un caso aislado y, por lo tanto, se suma a las violaciones estructurales que sufren lxs trabajadorxs en las empresas de la región. Ante esta impotencia que a menudo se siente frente a un complejo sistema explotador, es necesario encontrar respuestas y formularlas de manera concreta.
Durante ese mes tuvimos la oportunidad de conocer a lxs trabajadorxs, comprender las negociaciones entre la empresa y lxs trabajadorxs y escuchar las rondas de intercambio y las conversaciones sobre la estrategia sindical para entender cuáles serían los posibles pasos a seguir.

¿De qué medios sindicales disponen lxs trabajadorxs para utilizarlos de manera que la empresa ceda y respete los derechos que les corresponden?
Además de los pasos burocráticos y oficiales, como las denuncias ante el tribunal laboral, las rondas de conversaciones entre la empresa y lxs trabajadorxs en las llamadas rondas cercla (rondas de conciliación), que son obligatorias antes de iniciar un procedimiento judicial, son las acciones directas las que aumentan la presión sobre la empresa.
En el caso de Hermano Gazquez Garrido, se consideró repetidamente la posibilidad de una huelga y se debatió cuándo sería el momento adecuado y qué condiciones debían darse para ello. Las huelgas tienen como objetivo provocar pérdidas económicas que tengan un fuerte impacto en un breve periodo de tiempo.
En el transcurso de las negociaciones, la empresa ha accedido a algunas demandas, pero aún no se han implementado, sino que solo se han mencionado en las rondas oficiales de mediación.

Para nosotros surge la pregunta de cómo podemos apoyar las luchas concretas sobre el terreno y respaldarlas. Durante el mes hemos investigado y averiguado a dónde suministra la empresa. Ha quedado claro que también en esta cadena de suministro existen empresas intermedias que compran los productos y los revenden. Al final, los tomates terminan en Alemania, más concretamente en compradores de Berlín y del norte del país.
La experiencia nos ha enseñado que es importante no solo denunciar directamente a las empresas, llamar la atención sobre las irregularidades mediante acciones directas y presentar reclamaciones, sino también ejercer presión a lo largo de la cadena de suministro y centrarse en los actores relacionados. Para ello, la investigación es extremadamente importante y relevante para comprender las complejas estructuras de financiación y producción. Aumentar la presión sobre las empresas y los actores de este sistema suele funcionar mediante la labor de relaciones públicas y las acciones directas en estas empresas.

En el caso de Hermano Gazquez Garrido, estamos listos para dar nuevos pasos y os invitamos a participar. En el momento oportuno, y de acuerdo con lxs trabajadorxs de la SOC SAT, haremos publicaciones y os llamaremos a participar de forma concreta. Entendemos que la solidaridad concreta consiste en actuar directamente allí donde tenemos la oportunidad de hacerlo. Y en este sentido, queremos seguir organizándonos.

¡Adiós, perspectivas y trabajadorxs de todos los países, uníos!

Como ya se ha dicho anteriormente, echamos la vista atrás a un periodo valioso e intenso. Hemos establecido muchos contactos nuevos, hemos hecho más amigxs y compañerxs y hemos aprendido mucho sobre la organización sindical y sus instrumentos y estrategias. Las acciones directas y de fácil acceso nos han demostrado una vez más que podemos actuar. Ahora es importante compartir estos conocimientos con nuestros compañerxs aquí y seguir adelante. Para ello, queremos organizar varios eventos, tanto públicos como internos, a lo largo de este año y, en nuestra reunión de seguimiento, evaluar los objetivos de la brigada y reflexionar sobre nuestra organización.

El siguiente paso es el taller de organización «Organizing for power» (Organizarse para el poder), que se celebrará en noviembre y diciembre de 2025 y al que ya se han inscrito muchos compañerxs del SOC-SAT.

En los próximos meses también nos centraremos en el viaje de la delegación de sindicalistas del SOC-SAT a Berlín. Si queréis participar, no dudéis en enviarnos un correo electrónico. Del mismo modo, prepararemos las protestas contra la Fruit Logistica y esperamos con ilusión un invierno frío con temas y perspectivas candentes. Si tenéis ganas de participar o de saber más, poneros en contacto con nosotrxs.

Con esto llegamos al final del informe y también de nuestra brigada internacional Claudia Jones en Almería. ¡Hasta la próxima brigada internacional! ¡Viva la solidaridad internacional!

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